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Unsere Eindrücke zum Nokia N9

Nachdem ich jetzt ein paar Wochen das Nokia N9 von Nokia Österreich verwendet habe, möchte ich hier meine Eindrücke dazu posten.

Technische Daten: hier ist die komplette Feature-Liste.

Lieferumfang: Nokia N9 inkl. Schutzhülle, Nokia USB-Schnellladegerät AC-16E, Nokia Lade- und Datenkabel CA-185CD und Nokia Stereo-Headset WH-901 – alles komplett.

Design: momentan stehen 3 Farbvarianten bereit: cyan (türkis), magenta (rot) und schwarz – eine weiße Variante soll noch folgen. Das  Gehäuse des Nokia N9 ist aus Polycarbonat (komplett durchgefärbter Kunststoff) gefertigt – sehr gut. Die Verarbeitung ist  tadellos, nur scheppern die 3 seitlichen Tasten etwas. Optisch finde das Gerät wirklich gelungen –  es wirkt sehr edel. Wichtige Info: das Nokia N9 benötigt eine Micro-SIM Karte!

Betriebssystem: das Nokia N9 verwendet als erstes (und leider wahrscheinlich auch letztes) Smartphone das Nokia-eigene Meego Betriebssystem. Es basiert im Grunde auf 3 verschiedenen Bildschirmen: die Timeline, das Menü und dem Taskmanager. Besonders gut gefällt mir die Timeline Ansicht: hier werden Einträge von Twitter und Facebook angezeigt. Zusätzlich Infos zu neuen Mails oder Nachrichten. Leider gibt es keine benutzerdefinierten Einstellungsmöglichkeiten um z.B. auch Kalendereinträge hinzuzufügen.

Der Bildschirmschoner zeigt bei Bedarf neben der aktuellen Uhrzeit auch Symbole über verpaßte Anrufe/Kalendereinträge und erhaltene Mitteilungen/Mails an. Außerdem sieht man sofort ob das Handy noch eingeschalten ist. Für mich ist dies unverzichtbar und wie ich schon öfters feststellen mußte ist diese Funktion bei vielen Smartphones nicht vorhanden.

Der 1Ghz Prozessor arbeitet in Verbindung mit dem 1GB Arbeitsspeicher sehr flott und alles läuft flüssig ohne Nachdenkphasen. Je nach der gewählten Variante sind 16 oder 64GB Massenspeicher vorhanden – eine Erweiterung mittels Speicherkarte ist nicht möglich und auch USB OTG wird nicht unterstützt. Abstürze oder Hänger hatte ich in meiner Testphase keine.

Bedienung: das N9 wird bis auf die 3 seitlichen Tasten (Lautstärke und Ein-/Aus- bzw. Sperrtaste) gänzlich mit Wischgesten, sogenanntem „Swipen“ bedient – z.B. bewirkt das Wischen nach unten, daß die aktuelle Applikation geschlossen wird; wischen nach links schiebt das Programm in den Hintergrund. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase funktioniert das wirklich super und man möchte dieses Feature nicht mehr missen! Die Bedienung geht damit schnell und intuitiv von statten. Geniales Bedienkonzept!

Verbindungen: neben HSDPA, WLAN und Bluetooth wurde auch eine NFC Funktion integriert. Damit können durch aneinanderhalten von Geräten Daten (z.B. Bilder) ausgetauscht oder beispielweise auch ein Headset/Lautsprecher gekoppelt werden. Funktioniert simpel und schnell. Einmal verwendet möchte man auf NFC nie mehr verzichten.

Software: neben den Standardprogrammen wie Kalender, Email, Musik Player, etc. sind ab Werk noch einige nützliche Applikationen mit dabei: Twitter, Facebook Skype, Wetter, Wi-Fi Hotspot und natürlich wie bei den meisten Nokia Smartphones die kostenlose Navigation mit Nokia Maps. Sollte doch etwas vermisst werden so kann dies über den Nokia Store einfach nachinstalliert werden.

Kamera: 8 Megapixel (im 16:9 Format wird mit maximale 7 Megapixel aufgenommen) mit Dual-LED Blitz und Videos werden mit maximal 1.280 x 720 Pixeln (720p), 30 Frames/s aufgezeichnet. Es besitzt einen Touchfokus und -auslöser – also leider keine Hardwarekamerataste. Gesichtserkennung und Geo-Tagging (in der Galerie wird sogar der Aufnahmeort eingeblendet) gibt es selbstverständlich auch. Bei guten Lichtverhältnissen werden die Fotos sehr gut, bei Dämmerung/Dunkelheit sind die Bilder meistens verrauscht. Um euch selbst einen Eindruck zu verschaffen haben wir über 80 Fotos mit dem N9 aufgenommen und auch einen Vergleich mit dem Nokia Lumia 800 und N8 durchgeführt.

Akku: 1.450 mAh reichen bei meinem Poweruser-Nutzungsverhalten (Dualmode, stündlicher Abruf von Email, Twitter und Facebook, etwas Internet, Kameraufnahmen und Telefonie) für 1,5 Tage – mit meinem Nokia N8 schaffe ich in etwa die gleiche Laufzeit. Meiner Meinung für ein Smartphone mit solchem Funktionsumfang in Ordnung.

Netzempfang/Gesprächsqualität: da das Gehäuse nicht aus Metall ist hat das N9 eine Topempfangsleistung. Bei Telefonaten wird der Gesprächspartner laut und klar verstanden.

Fotogalerie und Screenshots:

Fazit: das Nokia N9 ist wirklich ein gelungens Smartphone. Das Meego Betriebssystem arbeitet extrem schnell und das Swipe Bedienkonzept macht großen Spaß. Auch die sonstigen Features und Applikationen lassen eigentlich nichts vermissen. Einziger Wermutstropfen: Nokia hat Meego leider „totgesagt“ und verlautbart, daß keinerlei Nachfolger mit diesem System erscheinen wird – sehr, sehr schade, denn in Meego wäre noch genug Potenzial für zukünftige Geräte vorhanden 😦

Produktseite

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Sonntag, 4. Dezember 2011 - Posted by | Hardware, Meego, News, Tests von S60inside

1 Kommentar »

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